Wir sind herzsicher

Wir sind froh ihn zu haben und hoffen gleichzeitig, ihn niemals einsetzen zu müssen: Seit letzter Woche haben wir in der Grundschule einen Defibrillator. 

Einen Ernstfall wie den Notfall eines plötzlichen Herzstillstands möchte niemand erleben - und doch kann so etwas leider jeden vollkommen unvorbereitet treffen. Wir sind ab sofort auf einen solchen Notfall vorbereitet und haben seit letzter Woche einen Defibrillator, der im Ernstfall Leben retten kann. Bei einem Herzstillstand zählen Minuten, ja sogar Sekunden. Mit jeder Minute, die bei einem Herzstillstand verrinnt, sinken die Überlebenschancen. 

Wir wollten für diese Situation besser vorbereiten und haben nun einen Defibrillator in der Schule. Überreicht wurde das Gerät von Andreas Kelch, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank Herford-Mindener Land und Carsten Holtgrefe von STRUCK Medizintechnik GmbH in Enger. „Natürlich hoffen wir sehr, dass wir dieses Gerät niemals einsetzen müssen. Sollte es aber zu einer Situation kommen, in der schnelle Hilfe gefragt ist, sind wir jetzt gut vorbereitet.“, so Monika Lücke. 

Die Kosten für die Anschaffung des Defibrillators wird von der Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford im Rahmen des Projektes „herzsicher“ übernommen. Seit 2012 hat es sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht, die Region herzsicher zu machen. Über 170 Defibrillatoren sind in dieser Zeit bereits an Schulen, Institutionen und Vereine übergeben worden. „Es sollten noch viel mehr dieser Geräte frei zugänglich werden. In anderen Ländern ist man hier schon deutlich weiter. Wir arbeiten daran, dass auch das Netzwerk an Defibrillatoren immer engmaschiger wird. Auch eine Schulung für das Kollegium hat bereits stattgefunden. Die Anschaffung des Gerätes ist eine Sache, der sichere Umgang im Falle eines Falles, ist die andere. Die Defibrillatoren, die wir in der Schule einsetzen, sind so konzipiert, dass auch absolute Laien sie einsetzen können. Es geht vor allen Dingen auch darum, Hemmungen abzubauen, das Gerät im Ernstfall auch einzusetzen.

Unterstützt hat auch der Förderverein der Grundschule die Anschaffung des Gerätes und beteiligt sich an den Kosten für die jährliche Wartung. Herr Schröder, Vorsitzender des Fördervereins, kümmerte sich auch direkt noch um die fachmännische Anbringung des Gerätes. Gut zugänglich hängt der kleine Lebensretter nun an der Wand und kann vom Gebäude, der Sporthalle und vom Schulhof schnell erreicht werden.

 

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