„Willis Welt“ im Bergwerk in Kleinenbremen

Im Rahmen der ersten Zeitzone zum Wirtschaftsthema „Rohstoffe beschaffen“ ging es für die Indianer ins Besucherbergwerk nach Kleinenbremen. Dort trafen sie Willi....

Willi war ein Bergmann, der viele Jahre im Bergwerk gearbeitet hatte. Später führte er die Gäste durch den Stollen des Bergwerks. „Glück auf!“, begrüßten uns zwei seiner jüngeren Kollegen. Von ihnen erfuhren wir zu Beginn, dass das Zeichen der Bergmänner aus einem Schlägel und einem Eisen besteht und dass dieses Zeichen auf dem Kopf stehend bedeutet, dass ein Bergwerk nicht mehr aktiv ist. Das Bergwerk in Kleinenbremen ist noch aktiv. Um den Helm mit der Grubenlampe zu erhalten, stellten wir in der Museumswerkstatt unsere eigene Fahrmarke aus metallischer Folie her.

Ausgestattet wie ein richtiger Bergmann gingen wir anschließend zum Bergwerk, wo schon die Grubenbahn „Emma“ auf uns wartete. Es ging zunächst noch vorbei an einem alten Bagger und einer alten Mülltonne, die früher mal ein Klo war. Schließlich nahmen wir in Emmas kleinen Waggons Platz, um weiter Richtung unter Tage zu fahren. Ganz schön aufregend! Unten angekommen, benutzten wir erst einmal das Grubentelefon, das zum Glück noch funktionierte. Warum geht hier unten denn kein Handy?

Zu Fuß ging es noch weiter hinunter, bis zum See, aus dem wir etwas Wasser schöpften, um die Temperatur zu messen. Ganz schön kalt! Warum ist die Erde hier unten eigentlich so rot? Ist es Kohle, Salz oder Eisenerz, was in diesem Bergwerk abgebaut wird? Diese und viele weitere Fragen konnten uns die Bergmänner beantworten.

Nachdem wir mit Emma wieder hochfuhren, machten wir noch ein tolles Gruppenfoto vor dem alten Bagger und stellten am Ausgang fest, dass dort ein ziemlich kalter Luftstrom weht. Wie kommt das denn? Hat es vielleicht etwas mit dem Unterschied zwischen der Außentemperatur und der Temperatur im Bergwerk zu tun? Wo möchte kalte Luft denn gerne hin? Und wie ist es wohl im Winter, wenn es außen kälter als drinnen ist?

Wer Antworten auf diese und weitere Fragen möchte, kann sich vertrauensvoll an uns Indianer wenden. Glück auf!

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