Warum zeigt die Kompassnadel immer nach Norden?

In den Forscherstunden drehte sich in den letzten Wochen alles um den Magnetismus. Warum hält ein Magnet an der Tafel?

Da muss doch Eisen drin sein, denn das Metall Eisen ist magnetisch. Zusammen probierten wir die Magnetkraft an verschiedenen Gegenständen aus. Wir ließen eine Stecknadel schweben, sogar einen Eisennagel konnten wir mithilfe eines Magneten magnetisieren.

Dass die Magnetkraft den Seefahrern neben dem Stand der Sonne und der Sterne schon früher half, die richtige Richtung zu finden, konnten wir verstehen, als wir selber einen Kompass nachgebaut haben. Als wir die Nadel unseres selbstgebauten Kompasses magnetisiert haben, machten wir folgende Entdeckung:

Die Nadel ließ sich mit einem anderen Magneten lenken und folgte dessen ungleichen Pol. Wenn wir sie sich selber überließen, richtete sie sich nach Norden. Das liegt daran, dass die Erde, wie jeder Magnet, von einem beständigen Magnetfeld umgeben ist. An diesem Erdmagnetfeld orientieren sich zum Beispiel auch Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden. Da gleiche Pole sich abstoßen und ungleiche Pole sich anziehen, schauten wir zu, wie der magnetische Nordpol unserer Kompassnadel sich ganz von allein zum magnetischen Südpol der Erde ausrichtet (welcher im geographischen Norden liegt). Darum zeigt also die Kompassnadel immer nach Norden: die ungleichen Pole ziehen sich an.

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